Darstellung
Seit dem öffentlichen Release 0.0.31 haben wir Uella in vielen kleinen Schritten im Alltag geprüft und verbessert. Mit 0.0.40 kommen diese Änderungen gemeinsam auf deinen Mac: Projekte bearbeiten, einzelne Browser-Tabs freigeben, Dienste mit dem eigenen Konto verbinden und lokale Bilder und Sprache zuverlässiger nutzen.
Die Zwischenversionen 0.0.32 bis 0.0.39 waren interne Teststände. Dieser Beitrag fasst ihre Verbesserungen und die letzten Korrekturen zusammen.
Im eigenen Projekt arbeiten
Wähle im Coding-Modus einen lokalen Projektordner aus. Der Agent kann dort Dateien lesen und bearbeiten und über das Terminal passende Tests ausführen. Die Projektwerkzeuge stehen auch dann bereit, wenn du keine zusätzliche Katalog-App verknüpft hast.
Projektanweisungen und Skills begleiten diese Arbeit. Mit AGENTS.md gibst du beispielsweise Konventionen für dein Projekt vor; eine SKILL.md beschreibt einen wiederverwendbaren Ablauf. Beide Funktionen waren bereits in 0.0.31 enthalten. Ihre Dialoge sind jetzt übersichtlicher, und die Karten am Agent Loop haben klare Abstände. Skills erweitern weiterhin keine Berechtigungen: Sie erklären, wie vorhandene Werkzeuge verwendet werden.
Auch Git-Kommandos lassen sich im Projektterminal verwenden. Dafür braucht der Mac einen passenden Git- beziehungsweise GitHub-Zugang. Die GitHub-Verbindung in Uellas Einstellungen richtet diesen Terminalzugang nicht automatisch ein. Eigene Clone- und Pull-Schaltflächen sind noch nicht Teil der Oberfläche.
Chrome-Tabs gezielt freigeben
Die Uella Browser Bridge verbindet das gewünschte Chrome-Profil mit der lokalen App. Ein zentraler Einrichtungsdialog führt durch die Schritte und zeigt den Verbindungsstatus. Anschliessend kannst du einzelne Tabs für die Browserarbeit freigeben.
Du kannst die Steuerung wieder übernehmen und eine Freigabe beenden. Uella zeigt verständlicher an, wer gerade steuert. Beim Tabwechsel erscheint das passende Startbild; bereits geschlossene Ziele erklären, wie du einen neuen Tab öffnest oder erneut freigibst. Auch fehlgeschlagene Browserstarts werden sauberer beendet.
Welche Aufgabe ein Agent zuverlässig erledigt, hängt weiterhin vom gewählten Modell ab. Die Browserfreigabe ist deshalb eine bewusste Auswahl und kein allgemeiner Zugriff auf alle deine Tabs.
Eigene Konten mit Diensten verbinden
Unter Einstellungen → API-Keys lassen sich unterstützte Dienste mit dem eigenen Konto verbinden. Die OAuth-Dialoge erscheinen jetzt zentral und erklären die Schritte mit passenden Anbieterzeichen und Statushinweisen.
Google Workspace, Microsoft und GitHub wurden mit echten Testkonten geprüft, einschliesslich Token-Erneuerung, Trennen und Wiederverbinden. Google Workspace und YouTube halten ihre Zugangsdaten getrennt. Lesende YouTube-Operationen können das verbundene Konto verwenden und benötigen dafür keinen zusätzlichen API-Key. Im Google-Builder bleiben strukturierte JSON-Testeingaben auch dann erhalten, wenn der Flow Erinnerungen oder zusätzlichen Kontext mitgibt.
Neue Google-Verbindungsanfragen beschränken Drive auf Dateimetadaten. Für Kalender und Mail werden Kalendertermine sowie Gmail-Lesen und -Senden angefragt. Ein Update entzieht früher erteilte, breitere Rechte nicht automatisch.
Die Google-Datenzugriffsprüfung ist eingereicht und läuft noch. Eine allgemeine Google-Freigabe behaupten wir deshalb nicht. Bei Microsoft können fremde Organisationen eine Administratorfreigabe verlangen; die Herausgeberverifizierung ist für das bisher private Uella-Projekt noch offen. Die Einrichtung des ersten lokalen Personal-Kontos bleibt von diesen Dienstverbindungen getrennt.
Lokale Bilder und Sprache mit klarer Einrichtung
Bilderzeugung, Spracheingabe und Vorlesen waren bereits im letzten öffentlichen Release enthalten. Dieses Update verbessert vor allem ihre Einrichtung und das Stoppen laufender Anfragen.
Beim Aktivieren zeigen Downloads ihren Fortschritt. Fehlt Speicherplatz, erklärt Uella das Problem; die betroffene Funktion bleibt ausgeschaltet, wenn sie nicht eingerichtet werden kann. Modellinitialisierung und Generierung lassen sich abbrechen und anschliessend neu starten.
Nach dem erforderlichen Modelldownload arbeiten die ausgewählten lokalen Engines auf deinem Mac. Uella Audio verwendet Whisper für die Transkription und Chatterbox für das Vorlesen. Uella Images erzeugt Bilder mit MFLUX und FLUX.2 Klein 4B. Ein fortlaufendes Echtzeitgespräch mit automatischen Unterbrechungen ist weiterhin noch nicht enthalten.
Wählst du stattdessen einen externen Modellanbieter oder einen verbundenen Dienst, werden die für diese Aufgabe nötigen Daten an ihn übermittelt. Lokal gespeicherte Chats und Dateien verschwinden auch durch das Trennen eines Dienstes nicht automatisch. Die OAuth-Hilfe erklärt die Unterschiede.
Kleine Änderungen, die den Alltag erleichtern
Die Kontextleiste im Chat wechselt bei wenig Platz zu Icons mit Tooltips. Ein eigenes Verbindungsicon ersetzt das doppelte Plus bei Apps. Dateien lassen sich innerhalb der Bibliothek verschieben; Testläufe im Builder zeigen ihren aktuellen Status und ihre Ergebnisse zuverlässiger an. Aufgaben und Erinnerungen findest du in Home.
Für Mac mit Apple Silicon
Uella 0.0.40 bleibt eine Alpha für macOS mit Apple Silicon. Der vollständige Installer bringt die benötigten Laufzeiten mit, unter anderem Ollama 0.40.11-uella.1, Node 22.23.4 und eine aktualisierte lokale Suche. Eine eigene Python-Installation ist nicht erforderlich. Modelle brauchen zusätzlich freien Speicher und ausreichend Arbeitsspeicher.
Die Desktop-App unterstützt weiterhin macOS 14 oder neuer; die gebündelte lokale Bildlaufzeit benötigt macOS 26.2 oder neuer. Windows und Linux befinden sich in separater Erstabnahme. Apple Intel, Workspace und Cloud werden mit diesem Release nicht neu öffentlich freigegeben.
Das Update findest du auf der Downloadseite und über die Updatefunktion der Desktop-App. Die Release Notes zu 0.0.40 fassen die Änderungen zusammen.
